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Waldregeln

waldregen

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen

- Johann Wolfgang von Goethe

 

Durch richtiges Verhalten schützt du nicht nur den Wald und seine Bewohner, du trägst vor allem zu deiner eigenen Sicherheit bei.

 

Und du kannst durch dein einfühlsames Verhalten etwas für den Fortbestand des Waldes beitragen. So bleibt er dir und anderen als Ort der Ruhe, Erholung und Gesundung in Zukunft erhalten.

 

Unsere 14 Waldregeln lauten:

  1. Vor dem Waldbesuch: gib anderen Bescheid wo du bist und was du machst. Achte auch genau auf die Wetterbedingungen an diesem Tag. Achte auch auf Jagd- und Schonzeiten.

     

  2. Achte auf Wegweiser und auf die Wegebeschaffenheit bei deinen Wanderungen: Waldwege sind manchmal unwegsam und der Wald birgt Gefahren.

     

  3. Waldbesucher sollen Hinweis- und Warnschilder und Absperrungen beachten, etwa bei Forstarbeiten. Nach schweren Stürmen kann ein Spaziergang im Wald gefährlich werden, da Äste von oben herabfallen können.

     

  4. Lärm, laute Musik und motorisierende Fahrzeuge verschrecken die Tiere des Waldes und können auch andere Waldbesucher stören. Wenn sich das Wild nicht gestört fühlt, kannst du es lange beobachten.

     

  5. Lasse keinen Abfall liegen, nimm deinen Abfall wieder mit. Schon der kleinste Abfall kann für Tiere eine Lebensgefahr darstellen.

     

  6. Mache kein Feuer im Wald, das Rauchen ist überwiegend verboten (Waldbrandgefahr)

     

  7. Verboten ist es, im Wald zu zelten und zu grillen (erlaubt ist es nur auf ausgewiesenen Flächen). Biwakieren ist im Notfall erlaubt.

     

  8. Verletze keine Bäume, Sämlinge und Waldpflanzen und fasse keine Wildtiere an. Schon ein kleiner Ritz in die Rinde, das Abknicken von Ästen schädigen das Wachstum eines Baumes.

     

  9. Kein Klettern auf Jagdstände und Holzpolter (Lebensgefahr).

     

  10. Ernte Waldpflanzen nur für den Eigenbedarf.

     

  11. Führe deinen Hund an der Leine, vor allem in der Brut- und Setzzeit (1.4. bis 15.7.). Die Vierbeiner sind schnell auf den Fährten der Waldtiere und können diese zu Tode hetzen.

     

  12. Beachte die besonderen Regeln in Naturschutzgebieten.

     

  13. Nimm Rücksicht und achte auf Fußgänger, Reiter, Radfahrer oder Läufer: Der Wald ist für alle ein Erholungsgebiet.

     

  14. Verlasse den Wald, wie du ihn vorgefunden hast. Kümmere dich um den Wald: der Wald ist Naturraum, Erholungsraum und Wirtschaftsfaktor. Sein Bestehen ist für uns alle überlebens-wichtig.
     

Regeln für den Wald für Kinder, kurz und zügig erklärt:

1. Pflanzen und Pflanzenteile werden nicht mutwillig abgerissen

2. Es werden grundsätzlich keine Dinge (Früchte, Blätter, Moos etc.) aus dem Wald in den Mund gesteckt

3. Müll wird immer mitgenommen 

4. Tiere sind leicht verletzbar, deshalb muss mit ihnen sehr vorsichtig umgegangen werden

5. nicht zu viel Lärm machen

6. Niemand entfernt sich außer Sichtweit